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Schöne Ferien

Wie jedes Jahr möchte sich das Kollegium der Realschule Steinberg mit diesem Foto von den Schülerinnen und Schülern und ihren Familien verabschieden. 

Wir wünschen allen erholsame, vielleicht aber auch erlebnisreiche Sommerferien und sagen Tschüss bis zum Schulstart am Mittwoch, den 10.8.2022!

Projektwoche 2022

Genau wie der Gag-Tag der 10er Klassen und das Sommerfest feierte auch unsere Projektwoche , die traditionell in der letzten Schulwoche stattfindet, nach Coronapause ihre Wiederaufnahme.

Alle Lehrerinnen und Lehrer hatten sich vorab viele Gedanken gemacht und Manches organisiert, um wieder interessante Projekte anbieten zu können. Einige davon fanden in der Schule statt, andere außerhalb.

Lediglich der Montag verregnete einige Vorhaben. Am Dienstag und Mittwoch jedoch konnte bei strahlendem Sonnenschein gewandert oder Kanu gefahren werden, Geo-Coaching oder Sportspiele gemacht werden. In der Schule wurden Musikinstrumente aus Müll gebaut, „Olympische Spiele“ ausprobiert, Aikido gelernt, getanzt oder bei „Craft  &Creativity“ filigrane Bastelarbeiten erstellt. Sogar der richtige Umgang mit Hunden konnte erlernt und dafür der Hundeführerschein erworben werden.

Die Projekte waren von den Schülerinnen und Schülern je nach Interesse selbst gewählt und nach Abschluss hieß es bei den allermeisten: „Daumen hoch“. Wir freuen uns also schon auf die Projektwoche 2023

Interview mit unserem ehemaligen Schulleiter, Herrn Mays

Auf dem Sommerfest haben wir, Lennart, Rian und Justus aus der Klasse 8b, unseren ehemaligen Schulleiter und den heutigen OPAM-Vorsitzenden Herrn Mays interviewt. Mit seiner Organisation setzt er sich für Bildungs-Projekte in ärmeren Ländern ein. Dafür erhielt er kürzlich das Bundesverdienstkreuz.

Rian: Wann haben Sie angefangen, sich für Afrika zu engagieren?

Herr Mays: Das ist jetzt über 30 Jahre her. Früher habe ich einzelne Projekte unterstützt und seit 2009 bin ich Vorsitzender der Organisation OPAM.

Justus : Wann waren Sie das erste mal selbst in Afrika?

Herr Mays: Ich glaube, das war vor ca. 25 Jahren.

Lennart: Wie viele Projekte unterstützen Sie bei OPAM aktuell?

Herr Mays: Im letzten Jahr hatten wir etwa 30 Projekte im Programm. Wir fördern die Projekte ja nicht ständig. Denn wir möchten erreichen, dass die unterstützten Projekte selbstständig fortgeführt werden können.

Lennart: Wofür steht eigentlich OPAM?

Herr Mays: OPAM ist die Abkürzung für „Opera di Promozione del’Alfabetizzazione nel Mondo“ (Hilfswerk zur Förderung der Alphabetisierung der Welt). Der Gründer war ein italienischer Geistlicher, der als Entwicklungshelfer gearbeitet hat. Er erkannte, dass die Leute gnadenlos über den Tisch gezogen werden, wenn sie nicht lesen und rechnen können. Und dann hat er in Italien das Hilfswerk OPAM gegründet. Der sozial engagierte bergische Pfarrer Josef Prinz hat ihn in Rom kennengelernt und beschlossen, in Deutschland eine zweite Organisation zu gründen, die selbständig arbeitet. Den Namen OPAM haben wir übernommen. 42 Jahre gibt‘s uns jetzt.

Rian : Haben sie Bekannte in Afrika?

Herr Mays: Ja, überall auf der Welt: nach Afrika, Indien oder Südamerika, überall hin habe ich inzwischen freundschaftliche Beziehungen.

Justus: Was war für Sie der Auslöser, OPAM beizutreten?

Herr Mays: Ich habe gedacht, wenn Hunger und Durst gestillt sind, dann ist Bildung der Weg, wie die Menschen aus der Armutsspirale rauskommen, denn sonst bleiben sie darin. Und bei ihrem nächsten Problem sind sie wieder auf fremde Hilfe angewiesen. Nur wenn sie eine Schulbildung haben, dann können sie einen Beruf erlernen und können sich selbst helfen.
Lennart: Wie viel verdienen die Lehrer in Schulen in Afrika durchschnittlich?

Herr Mays: In der Schule in Rukungiri im Süden Ugandas zum Beispiel, die von der Realschule Steinberg u.a. durch den „Tag für Afrika“ durch die 8- und 9-Klässler unterstützt wird, verdienen die Lehrer 70-80 € im Monat und die Schulleiterin um die 120 € im Monat. Das ist auch für afrikanische Verhältnisse wenig. Die durchschnittlichen Lehrergehälter (und auch die von Handwerkern) in benachteiligten Regionen der Erde liegen so bei 100-200 € im Monat.

Lennart: Wie viele Schulen wurden schon durch ihr Hilfswerk gebaut?

Herr Mays: Wir bauen ja nur in Einzelfällen eine neue Schule. Jetzt haben wir in Indien eine marode Grundschule wieder neu hergerichtet. Das hat etwa 30 000 € gekostet. Wir fördern vielmehr, dass Kinder zur Schule gehen können. In Nepal z. B. kostet es um die 10 € pro Monat an Schulgeld. Damit gehen die Kinder dann zur Schule und bekommen mittags eine Mahlzeit. Das ist in Afrika ähnlich und das unterstützen wir.

Justus: Welche Fächer haben sie früher an dieser Schule unterrichtet, hatten diese etwas damit zu tun, dass Sie jetzt Vorsitzender von OPAM sind?

Herr Mays: Vielleicht ja, Erdkunde habe ich u.a. unterrichtet, und da gehört natürlich ein gewisses Interesse an anderen Ländern dazu.
In meinem Leben habe ich, um mich selber zu fordern, alle paar Jahre  ́was Neues gemacht. So waren zunächst Deutsch und Religion meine Studienfächer, dann habe ich ein Examen in Erdkunde gemacht und schließlich noch Musik studiert. Und jetzt, wo ich pensioniert bin, ist die Arbeit für Menschen, die Hilfe benötigen, meine Herausforderung.

Justus: Wie oft fliegen sie in Länder, die OPAM unterstützt?

Herr Mays: Da wir die Reisen immer aus unserem eigenen Portemonnaie bezahlen und nicht von den Spendengeldern, ist das nicht so häufig. Zuletzt war ich auch wegen Corona nicht unterwegs. Ein Freund von mir, Caritas-Direktor in Uganda, meinte: „Bleib bloß zuhause. Gestorben wird hier im Verborgenen!“

Lennart: Danke für das Interview!

Abschluss der 10er Klassen

Bevor die drei diesjährigen 10er Klassen am Donnerstag, den 9.6.2022 ihre Zeugnisse in der Aula des Gymnasiums Moltkestraße in Empfang nahmen, gab es für die Abgänger nach 6jähriger Schulzeit noch einige letzte aufregende Tage an unserer Schule.

Nach Ausfall durch Corona in den letzten zwei Jahren durften die abgehenden Schülerinnen und Schüler jetzt wieder ihre Mottowoche gestalten, das heißt, sich eine Woche lang entsprechend vorgegebener Themen zu verkleiden. So manches lustige und interessante Kostüm war dabei und auch die Idee, mit dem Einkaufswagen oder der Schubkarre zur Schule zu kommen, sorgte für Aufsehen.

An ihrem letzten Schultag, dem 7.6., veranstalteten dann die Klassen 10 a, b und den „berühmten“ Gag-Tag, bei dem auch dieses Mal wieder viele Lehrerinnen und Lehrer zu Spielen antreten mussten.

Wir wünschen nun allen ehemaligen Schülerinnen und Schülern alles Gute und Erfolg für die Zukunft an einer anderen Schule oder bei einer Ausbildung!

Sommerfest der Realschule Steinberg 2022

Endlich konnten wir am 3.6.2022 nach zweijähriger Pause wieder Gäste in der Schule zu unserem traditionellen Sommerfest empfangen. 

Es kamen dieses Mal viele Gäste, die einige Klassenräume, das Forum, die Schulhöfe, den Sportplatz und die Sporthalle füllten, um die vielen verschiedenen Angebote, die vorbereitet waren, zu nutzen. Es gab sportliche und musikalische Angebote, Knobeleien und Basteleien sowie eine Tombola. Das Salatbuffet sowie das Kuchen-und Dessertbuffet boten eine Vielzahl an Leckereien. Ebenso wurde der Grillwürstchenstand bis zum Ende der Veranstaltung gut besucht.

Zu unserem Sommerfest gehört auch jedes Mal die Einschulung der neuen 5er Klassen, die zu Beginn stattfand.

Belohnt wurden wir alle mit bestem Wetter an diesem Tag, sodass wir am Ende sagen konnten: „Es war ein tolles Fest am Steinberg!“

Exkursion der Internationalen Klasse zur Phänomenta in Lüdenscheid

Am Donnerstag, den 9.6.2022, fuhren die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klasse nach Lüdenscheid, um dort die Phänomenta zu besuchen. Zwar reichen die Deutschkenntnisse der meisten Mädchen und Jungen noch nicht aus, um die Erläuterungen der vielen Experimente und Demonstrationen zu verstehen, aber Ausprobieren, Gucken und im wahrsten Sinne des Wortes „Begreifen“ kann man allemal auch ohne Sprache. Deshalb hatten alle auch viel Spaß, im Hause selbstständig in Kleingruppen auf Entdeckungstour zu sein.

Gespräch zum Europatag mit einem Bundestagsabgeordneten an unserer Schule

Am Montag, den 23.5.22, war der Bundestagsabgeordnete, Dr. Karsten Brotesser aus Lindlar, bei uns zu Gast an der Schule um 90 Minuten lang mit interessierten Schülerinnen und Schülern des Sowi-Kurses darüber ins Gespräch zu kommen, wie ein Europa in der Zukunft aussehen soll.

Zunächst erzählte Herr Dr. Brotesser aus seinem Leben, teilte seine Erfahrungen von Reisen in früheren Zeiten mit und beschrieb kurz den Werdegang zum Politiker. Er gab auch einen kurzen geschichtlichen Abriss über Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und erläuterte noch einmal die Entstehung der Europäischen Union. Dazu führte er auch Beispiele für die Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten in der Energie-, Wirtschafts- und Finanzpolitik an.

Im weiteren Verlauf hatten die Teilnehmer/innen Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die anschaulichen Erläuterungen von Herrn Brotesser waren interessant und informativ, sodass diese Veranstaltung schließlich eine gelungene Bereicherung zum Schullehrstoff darstellte.

Kaffeetrinken mit ukrainischen Familien durch Spende möglich

Wie wir bereits vor einiger Zeit berichteten, hatte der Schüler unserer Schule, Jonah Kalkuhl aus der Klasse 5b, zusammen mit zwei Freunden im April einen Osterbasar veranstaltet, um den Erlös für ukrainische Flüchtlinge zu spenden. Es kam damals eine Menge Geld zusammen, welches auf drei Schulen aufgeteilt wurde.

Da seit März auch sieben Mädchen und Jungen aus der Ukraine in der Internationalen Klasse der Realschule Steinberg lernen, erhielten auch wir Geld. In Absprache mit den Organisatoren der damaligen Spendenaktion wurde mit einem Teil des Geldes ein Kaffeetrinken im Forum der Schule organisiert. Dazu wurden die Familien unserer sieben ukrainischen Schülerinnen und Schüler eingeladen. Es konnte leckerer Kuchen sowie Getränke gekauft werden.

Während die Mütter der Kinder bei Kaffee und Kuchen Zeit hatten, sich kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen, hatten die Kinder auf dem Schulhof einen großen Spaß mit Seifenblasen. Der ausgesprochen herzliche Dank aller Teilnehmer/innen am Ende hat gezeigt, welche Freude die Veranstaltung allen bereitet hat und wie wichtig solche Begegnungen sind.

Deshalb danken wir hier noch einmal ausdrücklich Jonah und seinen Freunden, die das möglich gemacht haben.

 

Mädchennachmittag der Klasse 5a: Spiele rund um die Schule 

Am 11.05.22 machten die Mädchen der Klasse 5a Spiele rund um die Schule. Das war ein großer Spaß. Besonders das Springen mit einem großen Seil kam gut an. Das paarweise Springen stellte besondere Herausforderungen an die Schülerinnen. 

Verschiedene Spiele zur Förderung des Teamgeistes und der Gemeinschaft wurden angeboten. Den Lehrerinnen - Frau Carder und Frau Grümme - war es wichtig, positive Kontakte zwischen den Schülerinnen zu fördern. 

Es war ein schöner Nachmittag für alle.

Brandschutzhelferausbildung der Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule

An zwei Terminen im Mai fand für alle Kolleginnen und Kollegen der Realschule Steinberg der praktische Teil Brandschutzhelferausbildung statt. Der theoretische Teil war zuvor bereits online absolviert worden.

Dazu wurden wir auf das Gelände der Firma Giebeler, Feuerlösch- und Sicherheitstechnik, in das Gewerbegebiet Reichshof-Wenrath geladen. Dort wurden uns zunächst verschiedene Feuerlöscher erklärt und demonstriert. Um im Ernstfall sicher im Umgang mit dem Feuerlöscher zu sein, wurden wir angehalten, alle selbst einmal einen Feuerlöscher zu bedienen und ein initiiertes kleines Feuer zu löschen. Das war für alle von uns sehr hilfreich.

Zukunftstag an der RS Steinberg war ein voller Erfolg

24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 nutzten den Zukunftstag, um einmal eine  „andere“ Berufsfelderkundung zu erleben. Die Jungen im Altenheim oder in der Kita. Die Mädchen beim Forstamt oder im Chemielabor. Über den Tellerrand zu schauen war angesagt.

Die Rückmeldungen aller Teilnehmer/innen war durchweg positiv.

Besuch des Fitness-Studios Wellcome

Die Klassen 10a und 10c hatten die Gelegenheit, sich in einem Fitness-Studio sportlich zu betätigen. Jede Klasse besuchte innerhalb der Sportzeit das Wellcome. 

Beim ersten Besuch fand eine Stunde im Kursraum statt, bei der einige Teilnehmer an ihre Grenzen kamen. Zu motivierender Musik wurden fast alle Muskeln durchgearbeitet, ob auf der Matte oder mit Hilfe von Hanteln. Beim zweiten Mal durften die Schülerinnen und Schüler dann an die Geräte. Nach einem Ausdauertraining auf dem Fahrrad, dem Laufband, dem Freerunner oder dem Stepper ging es an die Krafttrainingsgeräte, wo man seine Kräfte bei der Beinpresse, dem Ruderzug oder dem Butterfly messen konnte. Während des dritten Besuches ging es dann wie beim „Cross Fit“ zu. An verschiedenen Geräten wurde in einemZirkeltraining die Kraftausdauer verschiedenster Muskeln trainiert. Auch wenn so manche Schülerin und mancher Schüler bei den Übungen gestöhnt hat,  hatten doch alle Spaß bei dem alternativen Sportunterricht. 

Vielen Dank deshalb an dieser Stelle an unseren motivierenden und kompetenten Trainer Michael. Vielleicht entscheidet sich der ein oder andere, der noch keine Sportart für sich gefunden hat, demnächst für ein Fitnesstraining. Wir hoffen, dass wir einen weiteren „Stein“ als Anstoß fürlebenslanges Sporttreiben ins Rollen bringen konnten.

 

„Verrückt? Na und!"

Unter diesem Motto startete am Donnerstag, den 05.05.22 der Projekttag der Klasse 8a.
Die Schilennnen und Schuler faszinierte das Thema: Verrückt? Und auch noch erlaubt und zulässig? Und: Wie fühlt es sich an?

Dann der Zusammenhang mit dem schwierigen
Thema: Mobbing. Gibt es überhaupt einen Zusammenhang?

Unter Anleitung der zwei Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes (Soziale Dienste) in
Gummersbach dauerte es nicht lange, bis die Schülerinnen und Schüler im Kreise sitzend
engagiert darüber diskutierten, ob unser Miteinander als Jugendliche in der Schule wohltuend für unsere psychische Gesundheit ist. Aufgelockert wurde das schwierige Thema durch szenische Darstellungen, die die alltäglichen Situationen visualisierten und zur Reflexion verleiteten. Die wichtige Erkenntnis war, dass seelische Krisen bereits in der Schule beginnen können und wir durch undurchdachtes, falsches Miteinander psychische Belastungen hervorrufen können.

Am Ende war allen Beteiligten klar: Mobbing? Nicht in unserer Schule!

Musicalprojekt „Bilder einer Ausstellung“

Am Montag (30.05.22) führte die Musical-AG den Zyklus "Bilder einer Ausstellung" im Forum der Realschule Steinberg auf. 

Der russische Komponist Modest Mussorgskij (1839-1881) schrieb die Musik in Erinnerung an seinen Freund Viktor Hartmann (1834-1873). Die Bilder des Malers und Architekten verklanglichte Modest im Jahr 1874. Einige Jahre später schrieb der französische Komponist Maurice Ravel die Klaviermusik Mussorgskijs für ein großes Orchester um und machte das Stück weltberühmt. 

Viele Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 wirkten dabei mit. Die Bilder wurden im Kunstunterricht (Frau Götze) gemalt und die Kostüme wurden im Textilunterricht (Frau Daugy) hergestellt. Im AG-Bereich lag der Schwerpunkt auf Tanz (Frau To Berens) und dem instrumentalen Gestalten (Frau Grümme). 

Alles zusammen konnte nun in der Aufführung bestaunt werden, die sowohl den Darstellern als auch dem Publikum viel Spaß gemacht hat.An dieser Stelle ein Dank an alle Beteiligten für ihren Fleiß und die Mühe bei der Vorbereitung!

 

NW-Kurs auf den Spuren Charles Darwins

Am 23.5. besuchte der NW-Kurs unserer 10er-Klassen denKölner Zoo und das Aquarium.

Diesmal ging es im Rahmen unseres Themas „Evolution – Anpassung der Arten“ um die genaue Beobachtung verschiedener Tierklassen. 

Dabei haben die Schüler/innen das Verhalten und die Merkmale der Tierarten in ihren jeweiligen Lebensräumen beschrieben und beobachtet. 

Wie haben sich beispielsweise verschiedene Froscharten an ihren Lebensraum angepasst oder welche Strategien entwickelten einige Fischarten, um ihren Fressfeinden zu entkommen?

Nach längerer Corona-Zwangspause war es eine willkommene Gelegenheit, im Unterricht erarbeitete Sachverhalte auch vor Ort praktisch zu erkunden.

Wir freuen uns auf einen weiteren Besuch im nächsten Jahr.

 

Ausflug der Klasse 6b zu Metabolon nach Lindlar

Am 7.4.2022 war es endlich soweit. Wir, die Klasse 6b, machten uns bei stürmischem Wetter auf den Weg nach Lindlar um zu erforschen, was mit unserem Müll passiert und was es mit der Mülltrennung auf sich hat. 

Los ging es an der Stadthalle, wo uns ein Bus abholte und auf dem direkten Weg nach Lindlar brachte. Dort angekommen wurden wir von Herrn Härtkorn herzlich in Empfang genommen. Dieser versorgte uns zuerst einmal mit Warnwesten, damit wir alle bei dem regnerischen Wetter für die vielen Fahrzeuge gut sichtbar waren.

Danach ging es los mit unserer Führung über das Gelände. Sie begann an einer eindrucksvollen Müllmauer, die verdeutlichte, wie der Müllberg aussah, als noch keine Mülltrennung vorgenommen wurde. Der Blick auf den ehemaligen Müllbergwar nicht weniger eindrucksvoll. Als wir uns den Spielplatz, die Bepflanzung mit Rasen, Büschen und kleinen Bäumen anschauten, konnten wir gar nicht glauben, dass wir vor keinem natürlichen Hügel standen, sondern vor einem riesigen Berg aus Müll. Doch als wir die mehr als 360 Stufen emporkletterten, wurde uns bewusst, dass es sich um keinen wirklichen Berg handelte. Denn die Stufen waren unregelmäßig und teilweise locker. Hättet ihr gedacht, dass dieser Müllberg jedes Jahr um 50 cm zusammenschrumpft?

Oben angekommen machten wir uns auf den Weg zur Halle mit dem Biomüll. Doch neben Biomüll entdeckten wir dort leider auch Plastiktüten und Abfallstoffe, die dort gar nichts zu suchen hatten. Eine Maschine sortierte diese Fremdstoffe heraus. Wir erfuhren, dass leider immer noch viele Menschen ihren Biomüll in Plastiktüten entsorgen. Aber hättet ihr gewusst, dass es für so eine Plastiktüte 450 Jahre dauert, bis sie sich zersetzt?

Nun ging es weiter zu unserem Lernort bei Metabolon. Dort machten wir zwei Experimente. Das erste Experiment beschäftigte sich mit den verschiedenen Plastiksorten. Wir lernten, dass Plastik aus Erdöl besteht. Da unsere Vorräte auf der Erde begrenzt sind, müssen wir mit ihnen sparsam umgehen und Verpackungsmüll getrennt von anderem Abfall entsorgen, damit dieser recycelt werden kann. Doch gibt es riesige Unterschiede bei Plastikverpackungen. Wir simulierteneine Sortiermaschine und sortierten vier große Kisten mit Verpackungsmüll. Nie hätten wir gedacht, dass es insgesamt dreizehn verschiedene Arten von Plastik gibt, deren Bezeichnung sich auf jeder Verpackung findet. Schaut nur nach einem kleinen Dreieck. Dort findet ihr sie.

Im zweiten Experiment ging es um das Thema Mikroplastik. Wir waren ganz erstaunt, dass nicht nur in unseren Verpackungen, sondern auch in unserer Kleidung Plastik enthalten ist. Bei jedem Waschvorgang lösen sich einzelne Fasern und belasten schließlich unsere Umwelt. Diesen Vorgang wollten wir uns einmal genauer anschauen. Dazu erhielt jede Kleingruppe eine rote Fleecedecke, die sie gründlich in einem Eimer mit Wasser wusch. Danach filterten wir das Wasser und fanden einige Rückstände der roten Fasernin unserer Filtertüte. Und nun stellt euch mal vor, wie viele solcher Fasern bei jedem Waschgang herausgespült werden.

Zuletzt sprachen wir über die vielen Alternativen zu Kunststoffen. Statt einer Brotdose aus Plastik können wir auch Brotdosen aus Metall benutzen. Und statt sich immer wieder Mehrwegflaschen mit Getränken zu kaufen, können wir uns auch Leitungswasser in Flaschen abfüllen, die wir immer wieder verwenden. Es gibt so viele Dinge, die wir täglich tun können, um unsere Umwelt zu schonen.

Gegen Mittag nahmen wir Abschied von dem Müllberg, um uns mit dem Bus wieder auf den Heimweg zu machen. Wir haben viel über Müllentsorgung und Mülltrennung gelernt und hatten zudem noch richtig viel Spaß.

Ausflug der 5c ins Sea Bounce Olpe

Kurz vor den Osterferien verbrachte die Klasse 5c einen sportlichen Tag im Sea Bounce in Olpe. Das ist eine Indoor Spielewelt mit Trampolinpark am Biggesee. Über den Namen haben wir uns sehr gewundert, da hat wohl jemand die englischen Wörter sea und lake verwechselt.

Schon auf der Busfahrt dorthin war die Freude über eine gemeinsame Aktivität groß. Dort angekommen verbrachten wir spaßige Stunden auf den Trampolinen, auf der Hüpfburg und der Rutsche. Wir konnten rennen, klettern und in der Höhe Fußball spielen. Manche von uns wünschen sich nun einen Führerschein für den Fahrparcour oder haben mit Anlauf den Vulkan erklommen. Eine besondere Herausforderung war der Ninja Parcour. Nur im bunten Bällebad war nichts los, das ist wohl nur etwas für Lehrer😊.

Ostermarkt für ukrainische Flüchtlingskinder

Die Freunde Jonah (10), Max (8) und Jannis (7) haben einen Ostermarkt veranstaltet. Verkauft wurden frische Waffeln und selbstgemachte Osterdeko. Ziel war es, Kinder, die aus der Ukraine flüchten mussten, mit Schulmaterialien zu unterstützen. Es kamen stolze 1.200 Euro zusammen. Je 400 Euro gehen nun an die Gummersbacher Schulen der drei Jungs (GGS Windhagen, FCBG Peisel und Realschule Steinberg).

Ausflug an die Aggertalsperre

Bei strahlendem Sonnenschein unternahm die“neue „ Internationale Klasse am Donnerstag, den 24.3.2022, einen Ausflug an die Aggertalsperre. Wir wanderten auf der Halbinsel bis zur Spitze und verbrachten dort eine lange Picknickpause.

Durch die Aufnahme von einigen neuen Schülerinnnen und Schülern aus Rumänien und der Ukraine in den letzten Tagen war es nicht nur der erste Ausflug der Klasse in der neuen Zusammensetzung, sondern für die allermeisten der erste Ausflug in die Umgerbung Gummersbachs überhaupt. Hier und da fanden sich wähend der Pause Grüppchen zusammen, die auf den Steinen kletterten, Fotos machten, Ball spielten oder sich einfach nur unterhielten. Es war ein gutes Gefühl das anzusehen. Man hörte überall russisch, rumänisch und deutsch. Japanisch, Bosnisch und Albanisch, die anderen Muttersprachen der derzeitigen Klasse, sind nur einzelnen bekannt und waren demnach nicht zu hören.

Am Ende stiegen alle glücklich in den Bus und fuhren zurück nach Gummersbach.

Spendenaktion der Klasse 5a für ukrainische Flüchtlinge und Vertriebene

In der Klasse 5a haben Familien mehrerer Schüler geflüchtete bzw. vertriebene Ukrainer aufgenommen. So lag es nahe, dass in der ganzen Klasse wie auch im Kollegium und daraufhin auch in anderen Klassen etliche Dinge des täglichen Bedarfs gesammelt und gespendet wurden.

Das Foto zeigt eine der Familien beim Auspacken und Anprobieren. 

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die teilgenommen haben und noch teilnehmen!

Skifahrt nach Kössen

Trotz der anhaltenden, pandemischen Situation wurde die sonst alljährlich stattfindende Schulskifahrt für die Jahrgangsstufen 7 und 8 in diesem Jahr genehmigt. Unter der Leitung von Frau Vollmer, Frau Schriegel und Frau Carder reisten die (gegen COVID geimpften/genesenen und zusätzlich getesteten) „Skihasen“ am Samstag, den 05. März 2022, wieder für eine Woche in Richtung Kössen, Österreich, kurz hinter der deutschen Grenze. 

Das Jugendgästehaus Kössen-Unterberg war dieses Mal nur von den Schüler*innen und Lehrerinnen der Realschule GM-Steinberg belegt, was auf Grund von Corona ein Vorteil war. 

Das Skigebiet Kössen grenzt unmittelbar an das Jugendgästehaus, so dass man fußläufig die Liftanlagen erreichen kann. Je nach Können, Erfahrung und Sicherheit wurden die Schüler  in drei Gruppen aufgeteilt. Während die Anfänger erste Übungen mit einem und anschließend mit zwei Skiern auf den Flachstücken im Talbereich bewältigten, fuhren die Fortgeschrittenen direkt am ersten Tag mit der Gondelbahn zur Bergstation auf die Skipisten. 

Auch wettertechnisch konnten sich die Teilnehmer*innen der diesjährigen Skifahrt nicht beklagen. 

Bei durchweg strahlendem Sonnenschein, blauem, wolkenfreiem Himmel und angenehmen Temperaturen machten die täglichen Abfahrten jedem viel Spaß! 

In ihrer Freizeit beschäftigten sich die Kids mit Tischtennis, Kicker oder E-Hockey-Spielen. 

Auch der Kinoraum wurde gerne genutzt. 

In dieser Woche hat sich eine tolle Gemeinschaft gebildet und viele neue Freundschaften wurden geschlossen. Viele der Teilnehmer haben neue Erfahrungen gesammelt und allen wurde eine unvergessliche Woche „geschenkt“. 

Nochmals ein großes Dankeschön and die Lehrerinnen für ihre Organisation und die fürsorgliche Betreuung. 

 

Karina K.